PRESSEMITTEILUNG Friedberg, 15.06.2018

AfD Wetterau verurteilt Anschlag auf Wohnung von Kreissprecher und Landtagskandidat Andreas Lichert


In der Nacht zum 14.6. erfolgte ein Anschlag auf die Wohnung von Andreas Lichert in Bad Nauheim. Durch farbgefüllte Einmachgläser und Steine wurden zwei Fenster zerstört, die Fassade beschädigt und großflächig mit Farbe beschmiert.


FRIEDBERG. Die AfD Wetterau verurteilt dieses Aufkeimen politischer Gewalt auf das Schärfste! Zwar blieb es bei dieser Attacke bei Sachschäden, aber wie lange noch?
Unabhängig vom parteipolitischen Gezänk, das die Vorwahlkampfzeit naturgemäß überschattet, sind nun alle demokratischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte aufgerufen, sich – ohne Wenn und Aber – gegen jede Form politischer Gewalt zu positionieren.


„Es liegt nun in der Verantwortung aller Parteien, aber auch Kirchen und Vereine etc. hier Farbe zu bekennen, um glaubwürdig zu bleiben.

Wer zurecht bei rechtsextremer Gewalt aufschreit, darf bei linksextremer Gewalt nicht schweigen!“ so der Betroffene Andreas Lichert. Zudem stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung der Medien, denn es fällt schwer, diese Tat nicht im Zusammenhang mit der Berichterstattung des HR Ende Mai zu sehen.

Lichert dazu:

„Zwar hat der HR formal ‚nur‘ die Frage gestellt ‚Ist AfD-Politiker Lichert ein Rechtsextremer?‘, aber natürlich ist allein diese Frage schon stigmatisierend.“

Im Beitrag wurden dann keinerlei Hinweise auf rechtsextreme Taten oder Äußerungen Licherts selbst gegeben, sondern stattdessen auf Beziehungen zum Institut für Staatspolitik und der Identitären Bewegung verwiesen. „Hier zeigt sich bereits ‚antifaschistisches Denken‘, denn entscheidend sind nicht mehr Worte und Taten des Einzelnen, sondern anhand eines ‚antifaschistischen Wer kennt wen?‘ werden pauschal alle untereinander Bekannten zu Faschisten und somit zu Freiwild erklärt.“, so Lichert und weiter:

„Dass solche Denkmuster bis in die Mainstream-Medien Einzug halten, müssen die sogenannten Antifaschisten als Bestätigung und Ermutigung empfinden. Wenn jetzt nicht alle seriösen politischen Kräfte glaubhaft zum antitotalitären Konsens zurückfinden, werden wir uns auf mehr politische Gewalt einstellen müssen – und das kann niemand wollen.“

 

+++Pressemitteilung AfD Landesvorstand Hessen Nr. 18 / 2018+++

Bad Nauheim (15. Juni 2018).
Fünf bis sieben teilweise vermummte und mit Steinschleudern bewaffnete Täter haben am Donnerstag, den 14. Juni 2018 gegen 1:20 Uhr nachts, mehr als ein Dutzend mit Farbe gefüllte schwere Marmeladengläser sowie etliche Steine auf sämtliche Fenster der Wohnung des #AfD-Politikers Andreas Lichert in einem Mehrfamilienhaus in Bad Nauheim geschleudert.

Zuvor wurden von den Tätern fünf jeweils circa zwei Meter breite Nagelkissen an verschiedene Stellen der Straßen um das Wohnhaus herum ausgelegt. Im #Bekennerschreiben auf der Internetseite „de.indymedia.org“ vom 14.6.2018 um 14:56 Uhr mit dem Titel „Angriff auf AfD Politiker Andreas Lichert“ heißt es dazu: „Unseren Rückweg haben wir mit Nagelkissen gesichert.“

Weiter schreiben die Täter, die unter der E-Mail Adresse antifa@trashmail.com am Donnerstag auch ein Bekennerschreiben an die Wetterauer Zeitung sendeten, auf der Internetseite: „Für uns ist klar, dass Personen wie Andreas Lichert sich nicht länger in Sicherheit wiegen dürfen. Menschen wie er sehen sich als Speerspitze eines vermeintlichen Kulturkampfes. Als solche Behandeln wir sie auch.“

In der Wohnung befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag neben dem AfD-Landtagskandidaten (Listenplatz 5) auch die Ehefrau und ein acht Monate alter Säugling. Die Familie Lichert und insbesondere das kleine Kind, durchlebten gegen 1:20 Uhr angstvolle Minuten während der massiven Attacke auf die Fensterscheiben der Wohnung.

Der Sachschaden beträgt circa 8.000 Euro. Es wurden gezielt Fenster im Arbeitszimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer beworfen, sowie die Garage großflächig mit Farbe beschmiert. Zwei der Fensterscheiben mit Doppeltverglasung gingen bei dem Angriff zu Bruch.

Die etwa eine Viertelstunde nach dem Angriff eintreffende Polizei suchte die Umgebung vergeblich nach den Tätern ab. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

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